Donnerstag, 20. September 2007

Best of.... Baltikum Tour 2007

Was fuer eine gelungene Tour. Unterm Strich haette man wohl kaum etwas besser machen koennen. Ein paar besondere Highlights werden den Tranzippern jedoch wohl auf ewig im Gedaechnis bleiben.

Groesster Experte:
"Wahnsinn - mit dem Auto haben wir echt einen guten Deal gemacht. Die Benzinstandanzeige hat sich in den letzten 3 Stunden kaum bewegt" (Wolfnost auf dem Weg vom Hill auf Crosses nach Klaipeda - dabei zeigt er auf die Kuehlwasseranzeige)

Schlechtester Luegner:
"Nee - wir bleiben draussen. Hier ist es einfach wesentlich uriger" (Dschinghis Klaus zu der dicken Stuttgarterin, die die Tranzipper am Alten Brauhaus nach drinnen ins Warme locken wollte, wo es echt sehr, sehr urig war und wesentlich waermer als draussen)

Dreisteste Anmache:
"Excuse me, would you like to have sex with me?" "No? Then I am not interested to talk to you" (Der komische Islaender, den wir in Vilnius kennenlernten

Grossartigstes Fahrmanoever:
Dschinghis Klaus, der an der Faehre an der Kurischen Naehrung versuchte ein Auto zu ueberholen und nur dank der guten automatischen Verriegelung des Autos nicht vom Faehrmann aus dem Auto gezogen und ins Wasser gekickt wurde

Beste Auffassungsgabe:
"I am not sure if either of you is legally alllowed to drive at the moment. Please note that there ist a 0% - alcohol rule in Lithuania" (Gedas, der Vermieter unseres Autos bei der Fahrzeuguebergabe)

Bester Umgang mit Kredit- und EC Karten:
Wolfnost - innerhalb von 4 Tagen beide Karten verloren oder ungueltig gemacht

Nichtssagenste Stadt:
Klaipeda - ok, mag ja mal preussische Hauptstadt gewesen sein. Aber das war's dann auch....

Schoenste Stadt:
Riga (laut Dschinghis Klaus)
Talinn (laut Wolfnost)

Schoenste Frauen:
Kaunas - Fussgaengerzone, ohne Wenn und Aber

Lustigste Parties:
Vilnius - hier kann man noch ehrlich feiern. Und zwar jeden Tag bis mind. 7.00 Uhr

Schlimmste Blaehungen:
Englischer Sex-Tourist in billigem Striptease-Lokal

Bestes Fruehstueck:
Riga - Central Market: Alles was das Herz begehrt fuer weniger als 2 Euro. Ein Traum

Groesste Fehlentscheidung:
Die beiden extrem sexy Anhalterinnen noerdlich von Riga nicht sofort aufzunehmen.

Groesstes Missverstaendnis:
Tallinn Disco - immer noch keine Ahnung, was hier schiefgelaufen ist, aber es war verdammt knapp

Groesstes Hindernis
Die Null-Promillegrenze im Baltikum machte den Tranzippers waehrend der gesamten Fahrt einiges Kopfzerbrechen

Dickste Bekanntschafte:
1 x Stuttgart + 2 x England = mind 300 kg. Waere nicht noetig gewsen

Montag, 17. September 2007

Die Route der Zippers

2,000 km hatte der liebgewonne gruene Bolide auf dem Buckel als Dschinghis Klaus ihn weinend am Flughafen zu Kaunas zurueckliess und den Rueckflug ins schoene Frankfurt Hahn antrat.....

Studio Wolfnost - Helsinki

ohne Wingman Dschingis, der mittlerweile im Sueden Deutschlands wieder zwielichtigen Geschaeften nachgeht, hielt es Wolfnost nicht mehr lange in Tallinn und berichtet jetzt aus dem schoenen Helsinki, das nur 1,5 Stunden mit der Faehre von Tallin entfernt liegt. Die Stadt glaenzt nicht wirklich mit einer großen Anzahl von Sehenswuerdigkeiten und auch die 15 Grad Cellisius u. Nieselregen ziehen den Besucher nicht in ihren Bann. Dennoch hat die Stadt sehr viel Charme - liegt es an den vielen Kanaelen und Buchten, dem besten Kaffee ueberhaupt (Frankreich und Italien koennen im Verleich gar nichts!), einem fantastischen Live Konzert im Irish Pub mit Gratis Bier auf Grund Wolfnosts Charme, oder den skandinavischen Scheonheiten...? So, oder so, die Stadt ist genial und wird mit Sicherheit wierder besucht.


Sonntag, 16. September 2007

Studio Dschinghis Klaus - Kaunas

Studio Kaunas entschuldigt sich fuer seinen spaeten Beitrag.
Aber der Reihe nach: Samstag morgen brachte Dschinghis das Kuenststueck fertig um 8.00 Uhr aufzustehen und mit nichts als 2 warmen Piroggen und einem Rucksack voller dreckiger Waesche im Gepaeck die Via Baltica von Nord nach Sued abzufahren abzufahren - immerhin 600 km auf teilweise sehr kritischen Strassen. Die 9 Stunden Fahrzeit verbrachte er hauptsaechlich damit baltische Folklore zu singen, so wie es ihn Anfang der 90er Jahre die Bewohner der Baltikumstaaten gelehrt hatten als Sie Haendchenhaltend die Via Baltica von Tallinn bis Vilnius besangen und damit die Unabhaengigkeit von Russland erreichten (Achtung: gefaehrliches Halbwissen!).

Auf der Hoehe von Riga bat Ihn allerdings einer der Anhalter (Gvido), die Dschinghis aufnahm doch bitte nicht mehr zu singen, da ihm schlecht sei. Die Via Baltica selbst ist ein Traum - saftige Natur, viele Seen bzw die Ostsee direkt neben der Strasse..... Ein Roadtrip wahrlich nach dem Geschmack eines echten Tranzippers.

Viel Zeit blieb auch um die vergangenen Tage noch einmal Reveue passieren zu lassen.
  • Was war an besagtem Donnerstag Abend in Tallinn eigentlich wirklich passiert?
  • Warum mussten die Zippers auf Raten des Tuerstehers die Disco durch den Hinterausgang verlassen?
  • Was hatte das alles mit dem abgebrochenen Absatz einer baltischen Schoenheit zu tun?
  • Warum treffen die Zippers von allen Bekanntschaften Ihrer Reise ausgerechnet die dicke Stuttgarterin mit Ihren noch dickeren englichschen Freundinnen wieder?
Diese Fragen werden unbeantwortet bleiben - fest steht nur: es waren wieder "Nights to Remeber", die mit einem nicht unsignifikanten Kater endeten.
In Kaunas angekommen wurde Dschinghis aufgrund seines ungegpfegten Aussehens und vom Regenwasser triefend der Einlass in sein Wunschhotel verwehrt. Erst nach Vorzeigen seiner Kreditkarte konnte dieses kleine Missverstaendnis behoben werden.
Auch ein bissschen Party wurde noch gemacht und das Spiel Litauen - Russland natuerlich in eime lokalen Pub verfolgt....

Tallinn by Night

Die geballte interkulturelle Kompetenz basierend auf jahrelanger Erfahrung konnten die Tranzippers ein weiteres Mal unter Beweis stellen, als sie durch das naechtliche Tallinn zogen. Auch nachts ueberzeugt diese Stadt auf ganzer Linie. Neben dem Zappelschuppen "Hollywood", wo sich Tallinns Jugend trifft, und dem Olde Hansa - einem mittelalterlichen Restaurant, das so ehrliche Gerichte wie Elch oder Baer sowie Honig Bier anbietet - glaenzt die Stadt mit vielen kleinen Bars und Kneipen, an denen ein echter Zipper nicht vorbeigehen kann ohne ein mal ein "terre" (hallo) hereinzurufen und ein Gerstensaft zu trinken... eine tolle Stadt - daran aendert auch nicht die Tatsache, dass die Zippers schnellen Fuesses den Hinterausgang der Disco nutzen mussten, da sich eine boese Meute pruegelwilliger Eeesten vor dem Eingang versammelt hatte ;-)

Donnerstag, 13. September 2007

Reval...

... auch besser bekannt als Talinn.

Mittlerweile ist die Reisegruppe sicher in der estnischenHauptstadt angekommen, hat bereits erste spektakulaere Eindruecke gewonnen und startet jetzt in eine furiose Partynacht. Mehr dann morgen.


von einem Busen zum Naechsten..

Gut ausgeschlafen machten sich die Zippers am folgenden Tag auf den beschwerlichen vom Rigaer Meerbusen zum Finnischen Meerbusen mit erstem Ziel Pernau (Paernue). Fuer die 180km benoetigten sie einen ganzen Tag. Es wird ewig ungeklaert bleiben wie dies mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 80 km/h bewerkstelligt wurde.

Paernue selbst ist ein malerisches Kleinod an der Ostsee und das Ferienziel der Esten (allerdings hauptsaechlich im Juli und August). Die dort angetroffene Herberge - ein ehemaliges Soviet Jugendheim - bestach insbesondere durch seine spartanische Ausstattung (Jeder der Tranzipper fiel mindestens 1x aus dem 60cm breiten Bett.... )

Nach hervoragendem Essen und erster Kontaktaufnahme mit einem frivolen Luxembourigsch-Estischem Ehepaar folgte der Kulturschock bei der Rueckkehr in die Herberge. Ein Aachener Prolet unterhielt hier saemtliche Anwesenden mit seinem lauten Organ und voellig unrelevantem Fussballfachwissen. Waehrenddessen surfte er wie selbstverstaendlich auf der Webseite einer deutschen Partnerschaftsvermittlung. Hier nur einige Highlights:
- mit der HSV bin isch verheiratet - die Alemania ist meine Jeliebte
- isch dat hier die groesste estnische Schwulenparty - wo sind denn hier die Weiber in dem Hostel drin
- auf Schalke das ist doch reiner Eventfussball - da kannste disch nich vor de 50 tausend stellen und neue Parolen groehlen, weil das hallt nich


Rote Karte...

... fuer Rigas Nachtleben! Von der Schoenheit der Rigaer Altstadt noch berauscht, folgte die Ernuechterung auf dem Fusse. Das komplette Nachtleben in Rigas Innenstadt wird von der russischen Red Light Mafia beherrscht und ein zwangloses Abzappeln ist hier nicht moeglich. Nochmal herzlichen Dank an unsere britischen Freunde in identical shirts, die Dank des starken Pfund Sterlings diese Infrastruktur erst moeglich gemacht haben.

Die Zippers fanden schliesslich Zuflucht in einem mittelalterlichem Gemaeuer mit dem Namen Rozengrals. Hier werden Gaeste von mittelalterlichen Burgfraeuleins und herrlichem Minnegesang bei Kerzenlicht verwoehnt (kulinarisch versteht sich...). Die neu geschlossene Freundschaft mit der adretten Bedienung wird sicherlich ein Leben lang halten...

Dienstag, 11. September 2007

Riga

Die lettische Hauptstadt zaehlt zu den pulsierensten Metropolen des Balikums und wird oft als Maerchenstadt bezeichnet. Dies liegt u.a. an der atemberaubenden Jugenstil Architektur mit ihren schmalen Gassen und verwinkelten Strassen. Das traumhafte Wetter trug dazu bei, dass sich Riga den Tranzippern von seiner Besten Seite zeigte. In Riga selbst zaehlen Letten zur Minderheit - der Grossteil der Einwohner sind Russen - und so bot sich die Gelegenheit, das mittlerweile eingerostete Russisch wieder aufzufrischen und sich im Cenral Market (alte Zeppeling Hangars) mit einer frischen Pirogge zu verkoestigen.

Die Herberge von Dschingis & Wolfnost - das Old Town Hostel - ist ein wahrer Geheimtipp und ueberzeugt durch seine Rezeption, welche gleichzeitig eine Bar ist, und sich damit bruestet das billigste Bier Rigas feil zu bieten. Hier fuehlen sich die beiden pudelwohl!

Paschalst, Dschingis & Wolfnost






PS: Eine Anmerkung in eigener Sache. Riga ist nicht zuletzt aufgrund der vielen Billigfliegerangebote von England mittlerweile als Partyhochburg, besonders fuer Jungesellenabschiede, verschrieen. Auf den Ansturm dieser Assholes in identical Shirts (Zitat aus einem Touristenfuehrer) hat sich die Stadt mit diversen Stripclubs eingerichtet. Den Tranzippers ist es hier wichtig zu verdeutlichen, dass sie nicht zu diesen ungeliebten Touristen gehoeren und von den Letten nicht als "Sex-Tourists" sondern als"Sexy Tourists" bezeichnet werden.

Die Kuhrische Nehrung

Diese Landzunge, die an ihrer schmalsten Stelle nur 400m misst und im Sueden an die Russische Foederation grenzt wartet mit der groessten Duene Europas auf. Auf Grund ihrer Idylle und Schoenheit wurden bereits Thomas Mann und Frederic Chopin in ihren Bann gezogen (Achtung, gefaehrliches Halbwissen). Ansonsten ist sie Herberge so schoener Orte wie Schwarzort, Nidden oder Sandkrug.
Hier schlossen die Tranzippers Freundschaft mit einer fiedelen deutschen Rentnergruppe, die die Beiden gerne als Schwiegersoehne adoptiert haette. Nicht so positiv dagegen verlief die Begegnung mit dem kurischen Faehrmann, der die Jungs auf Grund eines genialen Verkehrsmanoevers fast verdroschen haette.

Kurzer Exkurs - die Armut im Balktikum

Auf ihrer bemerkenswerten Reise durch die drei baltischen Staaten ist den scharfsinnigen Augen der Tranzippers ein Problem nicht entgangen: Die Armut - insbesondere der baltischen Frauen. Diese Frauen sind so arm, dass sie sich oft nichtmal genug Stoff leisten koennen um sich einen knie-langen Rock zu schneidern. Oft muessen spaerliche Stofffetzen herhalten um die armen Geschoepfe vor gaenzlicher Nackheit zu schuetzen, aber auch Schultern, Bauch und Dekolte bleiben oft ungeschuetzt. Fuer das Wort "Unterwaesche" gibt es weder im Litauischen, noch im Lettischen oder esthischen eine entsprechende Uebersetzung.


Die Tranzipper - obwohl oftmals als heilige Samariter beschrieben - koennen an diesen Misstaenden leider nichts aendern und muessen versuchen damit umzugehen.

Liebe Leser...

... in den letzten Tagen haben sich die Ereignisse mal wieder wahrlich ueberschlagen. Zuerst lud die Reisegruppe zu einer Abschiedsparty in ihrer Stammdisco in Vilnius "Prospecto" ein. Dort erlernten sie von angehenden Models das Erhitzen, Trinken und Inhalieren des auf Sambuca basierenden Muntermachers "Flaming Moe". Abgezappelt wurde zu aktuellen Charts, zu denen die Tranzippers schon vor 15 Jahren auf den Tanzflaechen der Welt ueberzeugen konnten (Mr President, Ace of Base und Dr Alban gehoeren zu den angesagtesten Hits dieser Tage...).

Nach ausgiebigem 2 Stunden Schlaf ging es ohne Dr Diggler und Tripple S weiter zum naechsten Abenteuer: dem Hill of Crosses - einem Berg mit abermillionen von Kreutzen in jeglicher Facon. Ein sehr spiritueller Ort, der nicht zulletzt durch Johannes Paul II gesegnet worden ist (Achtung: gefaehrliches Halbwissen!)






Danach ging es direkt weiter nach "Klaipi" - Klaipeda - dem kultivieren Leser auch besser bekannt als Memel, durch "Der Rattenfaenger von Memel", "Der Turmbau zu Memel" oder auch "Haensel und Memel". Die ehemalige preussische Hauptstadt glaenzt heutzutage durch die Abwesenheit von Sehenswuerdigkeiten, bot den Tranzippers aber die Moeglichkeit zum Uebersetzen auf die Kurische Nehrung.

Samstag, 8. September 2007

Vilnius in aller Kuerze und Wuerze













Nach 3 durchzechten Naechten sowie eines Sightseeing Marathons gilt es fuer die nun die komplette Reisegruppe ein erstes Fazit zu ziehen:

- Vilnius mit der groessten barocken Altstadt Europas (achtung: gefaehrliches halbwissen!) wartet in der tat mit vielen aussergewoehnlichen sShenswuerdigkeiten auf.
- die klamotten von DJ tripple s bestechen durch eine vielzahl undefinierbarer "Flecken", deren ursprung nicht endgueltig geklaert ist. und das ist auch gut so!

- seit nunmehr 2 tagen hat die Reisegruppe einen mittellosen Italiener adoptiert. er verfuegt weder ueber Geld, noch ueber die Faehigkeit sich in irgendeiner Form zu artikulieren.

- ein weiteres Mitglied, welches mittlerweile aus der Reisegruppe versossen wurde, ueberzeugte insbesondere durch seinen islaendischen Charme, der allerdings bei den lokalen Schoenheiten nicht auf Gegenliebe stiess ("excuse me, would you like to have sex with me")

- seit heute sind die Tranzippers stolze besitzers eines fahrbahren Untersatzers mit getoenten scheiben, der fuer die naechste Zeit ihr zu Hause sein wird

- das angepeilte Ziel, jeden tag den Sonnenaufgang zu bewundern, konnte bisher voll erfuellt werden. an dieser Stelle ein herzliches Dankeschoen an das Nachtleben von Vilnius mit seinen baltischen Schoenheiten (p.s.: Heikostroika und Gerrimir, het perlt schon wieder...)

Donnerstag, 6. September 2007

Kurzes Update

6.32 Uhr. Genau die richtige Zeit fuer ein kurzes Update. Gestern gut und uebermuedet in Kaunas angekommen und direkt in die groesste Disco. Dort bis 5.00 Uhr geblieben und morgens um 11.00 die Sightseeingtour begonnnen. Kaunas ist ein Traum. Viel gruen, viel Altstadt und umgeben von zwei Fluessen.
Mittlerweile sind wir in Vilnius. Noch nicht viel gesehen, aber bis Sonnenaufgang in verschiedenen Clubs und Discos unterwegs gewesen...... Sehr, sehr geile Stadt.

Mehr dann morgen nuechtern.
DK

Mittwoch, 5. September 2007

Ein wichtiger Anruf

Soeben erreichte uns ein wichtiger Anruf aus Litauen von unserem Kumpel Jörg. Wir haben alles mitgeschnitten (Link klicken). Wir schämen uns alle ein bisschen für unseren fünften Teilnehmer - aber eigentlich ist er ganz lieb.

In diesem Sinne - in 5 Stunden geht's los...

Montag, 3. September 2007

Die Reisegruppe...

Wie kommen die Tranzippers eigentlich dazu diesmal ausgerechnet das Baltikum unsicher zu machen, wo doch eigentlich vermehrt die Rede von einer Kilimanjaro-Besteigung sowie einer Überquerung der Ostsee im Tankschiff die Rede war? Keine Sorge, liebe Leser, diese Aktivitäten sind in der Tat geplant – allerdings erst für 2008!

Die Antwort auf obige Frage ist eng verstrickt mit der Vorstellung der anderen Teilnehmer dieser Reise. Initiator der Reise ist kein Geringerer als Sven Steffen Schulz – besser bekannt als DJ Triple S, der bereits als 18jaehriger auf sich aufmerksam machte, als mit einem Golf 1 fuer 20 DM, den er zusammen mit Dschinghis Klaus in ein fahrbares Matratzenlager umbaute, in den Orient fahren wollte – es aber lediglich bis Frankfurt a.M. schaffte. Von dort setzte er die Reise unbeirrt auf Schusters Rappen und mit der Bahn fort, mit allen Habseligkeiten in einem kleinen Schulrucksack. So schaffte er es immerhin bis Istanbul und kam als stolzer Besitzer eines bemerkenswerten Fußpilzes zurück, den er noch heute hegt und pflegt. In Istanbul erlernte er die Kunst des „vor einer Waage Stehens und andere Leute dafür zahlen Lassens“. Schnell wurde diese Tradition in die Bonner Innenstadt eingeführt - mit einem bedauerlichen Ende für Triple S’ Ausbildung bei der Kreissparkasse. Triple S ist der Urvater der Tranzippers und ihr grösster Lehrmeister. Im Juni entschloss Triple S sich sein Langzeitstudium als Erasmusstudent in Litauen fortzusetzen. Eine wahrhaftig männliche Entscheidung.

Der zweite Trauteufel, der bereit ist sein Schicksal in die Waagschale zu werfen und ein neues Leben im Baltikum zu beginnen ist den meisten Lesern von der DSF Poker-Night bekannt. Dr. Dirkules Diggler lebt fuer das Spiel und das Spiel lebt für Ihn. Seine Fans lieben seine eiskalte Art und bewundern ihn nicht zu Unrecht für seinen massiven Konsum von alkoholischen Kaltgetränken. Dr. Diggler hat das Zeug zu einem Vollblut-Tranzipper, er muss lediglich noch die Feuertaufe in Litauen bestehen. Um ihn nicht zu Überanspruchen nimmt er lediglich 4 Tage am Abenteuer Baltikum teil.


Eins scheinen alle Tranzipper gemein zu haben: Sie sehen verdammt gut aus, koennen hervorragend Tanzen und sind gemeinhin als Nichtsnutze verschrieen.