Aber der Reihe nach: Samstag morgen brachte Dschinghis das Kuenststueck fertig um 8.00 Uhr aufzustehen und mit nichts als 2 warmen Piroggen und einem Rucksack voller dreckiger Waesche im Gepaeck die Via Baltica von Nord nach Sued abzufahren abzufahren - immerhin 600 km auf teilweise sehr kritischen Strassen. Die 9 Stunden Fahrzeit verbrachte er hauptsaechlich damit baltische Folklore zu singen, so wie es ihn Anfang der 90er Jahre die Bewohner der Baltikumstaaten gelehrt hatten als Sie Haendchenhaltend die Via Baltica von Tallinn bis Vilnius besangen und damit die Unabhaengigkeit von Russland erreichten (Achtung: gefaehrliches Halbwissen!).
Auf der Hoehe von Riga bat Ihn allerdings einer der Anhalter (Gvido), die Dschinghis aufnahm doch bitte nicht mehr zu singen, da ihm schlecht sei. Die Via Baltica selbst ist ein Traum - saftige Natur, viele Seen bzw die Ostsee direkt neben der Strasse..... Ein Roadtrip wahrlich nach dem Geschmack eines echten Tranzippers.
Viel Zeit blieb auch um die vergangenen Tage noch einmal Reveue passieren zu lassen.
- Was war an besagtem Donnerstag Abend in Tallinn eigentlich wirklich passiert?
- Warum mussten die Zippers auf Raten des Tuerstehers die Disco durch den Hinterausgang verlassen?
- Was hatte das alles mit dem abgebrochenen Absatz einer baltischen Schoenheit zu tun?
- Warum treffen die Zippers von allen Bekanntschaften Ihrer Reise ausgerechnet die dicke Stuttgarterin mit Ihren noch dickeren englichschen Freundinnen wieder?
In Kaunas angekommen wurde Dschinghis aufgrund seines ungegpfegten Aussehens und vom Regenwasser triefend der Einlass in sein Wunschhotel verwehrt. Erst nach Vorzeigen seiner Kreditkarte konnte dieses kleine Missverstaendnis behoben werden.
Auch ein bissschen Party wurde noch gemacht und das Spiel Litauen - Russland natuerlich in eime lokalen Pub verfolgt....
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen